EFG Swiss Open Gstaad

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EFG Swiss Open Gstaad 

Traum-Finale bei den EFG Swiss Open Gstaad 2025

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Traum-Finale bei den EFG Swiss Open Gstaad 2025

PHOTOS: JAN BEATRIX / BREAKPOINT IMAGES

Traum-Finale bei den EFG Swiss Open Gstaad 2025: volle Ränge, tolles Wetter, beste Stimmung – und ein hochklassiges Match mit dem verdienten Turniersieger Alexander Bublik.

Iwan Wirth war am Aufbau meiner Sammlung stark beteiligt.

Das Finale bot einen faszinierenden Wettkampf zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: Alexander Bublik, der als Nummer 2 gesetzt war, mit seinem kraftvollen Aufschlag und dem ständigen Drang, spektakuläre Punkte zu erzielen, und der Argentinier Juan Manuel Cerúndolo (ATP 109), jung, kämpferisch und mit einem sensationellen Sieg im Viertelfinale über Casper Ruud im Rücken.

 

Premiere im Saanenland
Auf dem schnellen Court der Roy Emerson Arena feierte Alexander Bublik seinen ersten ATP-Titel auf Sand. Für die EFG Swiss Open Gstaad war es zudem der erste Sieger aus Kasachstan. Der Finaltag in Gstaad war ein echter Höhepunkt für die Zuschauer, die ein spannendes und spektakuläres Match erwarteten. Bublik musste gegen Cerúndolo mehr als zwei Stunden hart um den 6:4, 4:6, 6:3-Sieg kämpfen. Der 23-jährige Argentinier, der zuvor bereits den topgesetzten Casper Ruud ausgeschaltet hatte, erwies sich als würdiger Herausforderer und war der einzige Spieler, der dem fünf Jahre älteren Bublik in diesem Turnier einen Satz abnehmen konnte.
Bei der Siegerehrung lobte Bublik Cerúndolo und sagte: «Ich habe schon fünf Titel gewonnen, aber keiner war so intensiv und schwierig wie dieser sechste.» Der Kasache, der in Russland geboren wurde, zeigte sich auch von der malerischen Umgebung in Gstaad beeindruckt: «Selbst wenn ich in der ersten Runde verloren hätte, hätte sich der Besuch in Gstaad wegen der wunderschönen Aussicht gelohnt», schwärmte Bublik, der das schöne Moment mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn auf dem Court feierte.

 

Heimspiel mit Emotionen
Das Heimpublikum hatte allen Grund zur Freude: Jérôme Kym sorgte mit seinem beherzten Auftritt für wahre Gänsehautmomente. Der 22-jährige Aargauer, der dank einer Wildcard im Hauptfeld spielte, erreichte als erster Schweizer seit Stan Wawrinka (2013) das Viertelfinale der EFG Swiss Open Gstaad. Mit mutigem Spiel und bemerkenswerter Nervenstärke besiegte er Francesco Passaro und lieferte sich ein packendes Duell mit Arthur Cazaux, das die Zuschauer von den Sitzen riss. Auch Dominic Stricker und Jakub Paul begeisterten das Publikum im Doppel mit ihrer energiegeladenen Spielweise. Sie scheiterten jedoch knapp im Halbfinale an den späteren Siegern Cabral/Miedler. Das topgesetzte Duo Francisco Cabral und Lucas Miedler setzte sich in einem dramatischen Finale mit 6:7, 7:6, [10:3] durch.

 

Ein Publikumsmagnet mit Zukunft
Die Schweizer Nachwuchsspieler haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Tennis der Zukunft in guten Händen ist. Das Heimpublikum stand hinter ihnen. Trotz einiger kurzfristiger Absagen und -Ersatzmeldungen war das Turnier ein voller Erfolg: Knapp 38000 Besucher fanden den Weg nach Gstaad, die letzten Tage waren sogar komplett ausverkauft. Doch die EFG Swiss Open Gstaad bieten mehr als nur Tennissport. Das Turnierdorf lockte mit kulinarischen Highlights, regionalen Spezialitäten und entspanntem Alpenflair. An den Merchandise- und Partnerständen herrschte reger Betrieb, und die Besucher konnten das Event bei einer Kaffeepause zwischen den Matches, einem Glas Wein im VIP-Bereich oder einem Spaziergang entlang der Sponsorenstände geniessen. Das Event verbindet Sport, Genuss und Begegnung auf einzigartige Weise – ein Erlebnis, das weit über den Tennisplatz hinausgeht.

 

Ein fester Bestandteil des Sommers
Die EFG Swiss Open Gstaad sind und bleiben ein absolutes Highlight des Sommers – sowohl auf dem Platz als auch daneben.

 

Iwan Wirth war am Aufbau meiner Sammlung stark beteiligt.